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Am 27.08.2004 hat die Kommission in ihrer "Mitteilung im Anschluss an die Bemerkungen und Empfehlungen des hochrangigen Gremiums unabhängiger Sachverständiger zur Bewertung der Effizienz der neuen Instrumente des sechsten Rahmenprogramms" zu dem Bericht unter der Leitung von Prof. Marimon Stellung genommen. (Mitteilung de - en / CORDIS-News vom 10.09.2004)
Die Kommission bestätigt im wesentlichen die in dem Evaluierungsbericht zu den neuen Instrumenten gemachten Beobachtungen und weist gleichzeitig auf die bereits erfolgten Korrekturmaßnahmen hin. Zudem verweist sie auch auf ihre Mitteilung vom 16. Juni 2004, "Wissenschaft und Technologie: Schlüssel zur Zukunft Europas - Leitlinien für die Forschungsförderung der Europäischen Union", und auf die Tatsache, dass die Evaluierung auch in die Vorbereitung des 7. Rahmenprogramms einfließen wird und vor allem im Finanzierungsbereich zu einer Entlastung der Teilnehmer führen soll, ohne die Transparenz aufzugeben.
Der Marimon-Bericht: Evaluierung der neuen Instrumente
Prof. Ramon Marimon hat - im Rahmen des informellen Rat für Wettbewerbsfähigkeit am 3. Juli 2004 - den Abschlussbericht einer Expertengruppe vorgestellt, die unter seiner Leitung die Effektivität der neuen Instrumente des 6. Forschungsrahmenprogramms bewertet hatte. Grundlage des Bewertungsberichts war die Auswertung der ersten Ausschreibungen für Projektvorschläge und Hearings mit den Teilnehmenden.
Wesentliche Ergebnisse:
- Die neuen Instrumente sind ein wichtiges Mittel, um transnationale Forschungskooperationen zu fördern. Es wird Kontinuität der Instrumente vorgeschlagen, jedoch erheblicher Verbesserungsbedarf bei der Ausgestaltung und der Durchführung gesehen.
- Die Europäische Kommission wird aufgefordert, den Teilnehmern klare Leitlinien und Kriterien für die Nutzung der unterschiedlichen Instrumente zur Verfügung zu stellen.
- Bei den Exzellenznetzen wird das Konzept der dauerhaften Integration in Frage gestellt.
- Für das Instrument der integrierten Projekte werden eine Reihe von Verbesserungen vorgeschlagen: bei der Bildung von Konsortien, bei der Einreichung von Vorschlägen, bei der Evaluierung der Vorschläge und bei den Vertragsverhandlungen.
- Die speziellen zielgerichteten Maßnahmen, die insbesondere für kleinere Forschungsprojekte geeignet sind, sollten eine größere Rolle spielen.
- Die Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen bei integrierten Projekten und bei Exzellenznetzen ist unbefriedigend. KMU ziehen die traditionellen Instrumente (STREPS, CRAFT und collective research) vor.
- Ein zweistufiger Bewertungsprozess sollte zur Reduzierung der Kosten für die Teilnehmer eingeführt werden.
- Generell sollten die Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsregeln vereinfacht werden, um die Effizienz und die Flexibilität der Forschungsprojekte zu erhöhen.
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Marimon-Report
Gemeinsame Position der Allianz der deutschen Forschungseinrichtungen (von Anfang Juni 2004) an Prof. Marimon
Stellungnahme der KOM: de - en

CORDIS-NEWS-Interview mit Prof. Ramon Marimon vom 7. November 2003
CORDIS Internetseite "Mid-Term Review of New Instruments" www.cordis.lu/fp6/ instruments_review/
CORDIS-News, 10.09.2004: Commission responds to recommendations on FP6 instruments |
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