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Grundlagenforschung im 6. Forschungsrahmenprogramm
Insgesamt muss man die Unterstützung der Grundlagenforschung durch das Rahmenprogramm als eher gering bezeichnen. Nur wenig Mittel sind ausdrücklich für diese Art Forschung vorgesehen und die allgemeine Ausrichtung der Programme wird vor allem durch die angestrebte Anwendung der Erkenntnisse bestimmt. Da es insbesondere keine nennenswerte Form der Unterstützung einzelner Forscherteams gibt, sind auch die Möglichkeiten der Forschungsförderung begrenzt . Dennoch stellt das Rahmenprogramm insgesamt eine Basis für weiter gehende Maßnahmen mit zusätzlichen Mitteln dar.
Grundlegende Forschungsarbeiten sind im 6. Rahmenprogramm unter folgenden Maßnahmen vorgesehen:
- "Marie-Curie-Maßnahmen" zur Unterstützung von Ausbildung, Mobilität und Laufbahnentwicklung der Wissenschaftler auf allen wissenschaftlichen Gebieten einschließlich der theoretischen Forschung (theoretische Physik, Kosmologie, Mathematik),
- Unterstützung des Zugangs zur Forschungsinfrastruktur und der Nutzung derselben (Teilchenbeschleuniger, Sternwarten usw.),
- Aktion NEST zur besonderen Unterstützung der Forschung in Pionierbereichen (215 Mio. €), für die "visionäre" Forschungsprojekte auf allen wissenschaftlichen und technischen Gebieten vorgeschlagen werden können, wobei der Schwerpunkt auf der interdisziplinären Forschung liegt,
- bis zu einem gewissen Grad unter den themenbezogenen Prioritäten, die vor allem Arbeiten im Bereich der Nanowissenschaften und der Werkstoffphysik umfassen, bestimmte Arbeiten auf den Gebieten der Molekularbiologie und der grundlegenden Mechanismen der Genetik und Genomik und unter der Aktion FET, die der Unterstützung neuer wissenschaftlicher und technischer Disziplinen im Zusammenhang mit den Informationstechnologien dient.
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